life saving week und die erste Ausgabe des "Horizon"

Letzte Woche fand die erste Projektwoche am UWC-CSC statt. Für alle firstyears verpflichtend gab es einen erste Hilfe Kurs und Training in Lebensrettung im Schwimmbad. Natürlich ist es nur eine Woche, aber ich denke, jeder hat eine ganze Menge gelernt. In verschiedenen Gruppen, dem Vorwissen nach gebildet, wurden die Schüler von einem Team unterrichtet, dass Ben aus Canada eingeflogen hatte. Für mich bedeutete das vor allem, dass ich etwas mehr Zeit und doch mehr zu tun hatte. Ich habe nämlich Pamelas Englisch Unterricht übernommen, weil sie eine der Gruppen betreut hat. Auch gestern, als sie krank war, habe ich ihren Unterricht übernommen.´Gleichermaßen habe ich Karens Englisch Support Unterricht für sie gehalten, hier hatte ich auch mehr Freiheiten was ich mit den Schülern machen möchte. Das Thema war also wie gehe ich an einen Text ran, den ich kaum verstehe. Wörter aus dem Kontext erschließen, Wöter von bekannem herleiten, einen Text struckturieren und all sowas. Eine von Pamelas Gruppen ließt gerade 1984, die andere The handmaids tale von Margaret Atwood. Ich habe Atwood in Maastricht im Englisch unterricht gehabt, allerdings ihre Gedichte. Jetzt habe ich mir Pamelas buch ausgeliehen und lese die Handmaids tale. Sie hat eine hübsche Ausgabe "Vintage Atwood", die sogar signiert ist! Allerdings bezweifle ich, dass das Pamela so viel bedeutet, wie es mir bedeuten würde. Naja, mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen zu unterrichten, es hat mir Spaß gemacht.

An einem Nachmittag bin ich mit der Projektwochengruppe mit um Bilder für die Schülerzeitung zu machen. Die Projektwoche soll zwar das Titelthema der zweiten Ausgabe werden und zu dem Zeitpunkt waren wir noch am feilen an der ersten, aber deswegen muss das Material ja trotzdem jetzt gesammelt werden. Ich war also mit, hab mir brav die Schuhschoner übergezogen im Schwimmbad und Bilder gemacht.

Am Freitag und Samstag gab es einen Wettbewerb in erster Hilfe und Life saving, so dass die Schüler das Gelernte in Action üben und zusammen etwas Spaß haben konnten. Da war ich natürlich auch mit von der Partie.

Bevor ich zum zweiten Teil des Blog-Posts komme gibts erstmal ein paar Bilder:


Heute haben wir dann endlich auch die erste Ausgabe des "Horizon" herausgebracht. Es war eine sehr intensive Zeit, gerade für mich. Ich bin im Moment sozusagen chief Editor und helfe gleichzeitig im Layout mit, plus Logistics. Ich habe also nicht nur viel vor Computern gesessen sondern auch am Drucker gestanden und auf dem Boden gekniet und gefalten und geheftet.

Aber das war es sowas von wert! Die Ausgabe ist richtig gut geworden und das Team hat jede menge Lob bekommen.

 

 

Ansonsten haben wir noch Weihnachtsdeko gebastelt. Ich hatte ein paar Dinge vorbereitet, eine nette kleine Gruppe kam zusammen und wir haben unsere Lieblingsweihnachtslieder gespielt und uns erzählt, wie Weihnachten bei uns zuhause jeweils aussieht. Es war schön und mein Zimmer sieht jetzt auch etwas weihnachtlicher aus.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    AS (Mittwoch, 02 Dezember 2015 20:44)

    Sieht gut aus, ich habe erst ein paar Zeilen in der Zeitung gelesen.
    Haben sie auch gezeigt, wie man Leute an Land rettet? ;)
    Kommst du Weihnachten nach Deutschland?
    LG,
    AS

  • #2

    Dorte (Donnerstag, 03 Dezember 2015 12:34)

    Hallo Fiona, großes Kompliment: die "Horizon" ist Klasse! Man merkt, dass da viel Arbeit drin steckt. Toll finde ich auch, wie emotional dein Artikel geschrieben ist. Du lässt mich als Leser an deinen Gefühlen teilhaben. Großartig, da macht das Lesen Spaß. Weiter so!